iPad

Da war es dann endlich soweit: Nachdem ich das MacBook Air erfolgreich – und für einen recht guten Preis – veräussert habe, kaufte ich mir gestern wieder ein iPad, wieder die 3G 4G Cellular Version , wieder mit 32 GB Speicher, einzig die Farbe ist eine andere als bei meinem ehemaligen iPad 2, nämlich Weiß.

Nachdem ich bisher jedes mobile Apple Gerät in der Farbe schwarz hatte, wollte ich mal etwas Abwechslung im grauen schwarzen Alltag.

Abwechslung bringt auch das Retina Display, welches in dieser Größe einfach richtig was her macht, kein Vergleich zum Display des iPad 2, welches einem Bauklotz-große Pixel ins Gesicht wirft.

Dementsprechend ist auch das (wieder-) Entdecken von Apps ein wahres Fest, denn es hat sich in meiner „iPad Abstinenz“ einiges getan und viele Apps sind mittlerweile noch besser geworden, als wie ich sie in Erinnerung hatte.

Entwickler und alle, die irgendetwas mit Code und / oder Webseiten zu tun haben, dürfen sich nun freuen, denn das Warten hat ein Ende: Coda 2 kommt schon am 24. Mai 2012 und als wäre das nicht genug, bringt Entwickler Panic auch noch eine iPad App heraus, die den Namen „Diet Coda“ trägt.

Wie erwartet, gibt es haufenweise neue Features und Funktionen samt iCloud Sync. Seht euch die Sachen am besten auf der Website von Coda selbst an, wozu hier Infos aufgewärmt präsentieren, wenn sie doch dort ordentlich erklärt werden.

Ich freue mich jedenfalls sehr darauf, passenderweise lege ich mir in den kommenden Tagen auch wieder ein iPad zu, perfekt, oder anders gesagt: Fuck Yeah!

Vor rund einem viertel Jahr – sprich Anfang 2012 – legte ich mir also ein MacBook Air zu, welches ich mir als „besseren Ersatz“ für mein iPad 2 erwarb. Das stellte zwar meine These vom „Perfekten Setup“ in gewisser Weise in Frage, aber das hat bis heute sicherlich eh keiner gemerkt, also überspringen wir das mal, auch wenn sich die These noch bewahrheiten soll.

Jetzt sind 3 Monate rum, ich konnte die Kombination größter iMac + größtes[1. Leistungstechnisch] 11“ MacBook Air mehr oder wenig ausgiebig testen, und komme zu dem Ergebnis: Verdammte Scheiße, was hab ich da bloß gemacht.

Um nicht ganz so blöd dazustehen, werde ich jetzt meinen Umstieg vom iPad 2 zum MacBook Air damit rechtfertigen, dass ich zu dieser Zeit Schul- sowie Arbeitsbedingt einen Laptop – also vollwertigen Mac – gebraucht habe. Es bot sich damals an, weil ich eh (recht unbegründet) dachte, dass mir das iPad als mobiles Gerät nicht mehr ausreichen würde.

Dann, als ich mein iPad 2 verkauft und das MacBook Air irgendwann erhalten habe, fehlten mir die Vorteile eines iPad’s doch erheblich, Luxus an den man sich gewöhnt – Flipboard, iBooks, das gemütliche Surfen usw.
Später, als dann noch Apps wie bspw. Paper oder Tweetbot for iPad erschienen, wurde es natürlich noch „schlimmer“.

Neben diesen „First World Problems“ kommt nun noch hinzu, dass ich das MacBook Air nur noch sporadisch benutze und es die meiste Zeit nur rumsteht, dafür ist dieses feine Stück Hardware doch zu schade, oder?

 

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Lange Rede, kurzer Sinn: Es scheint als wenn ich mir nun doch wieder ein iPad zulegen werde. Retina Display, diverse Apps sowie die Portabilität und Akkulaufzeit sprechen für sich. Der Fahrplan steht.

The Current Setup

Irgendwann ist es soweit: Die Halbwertszeit des Computers oder Macs ist erreicht, und man will mehr oder weniger mal was Neues haben. Nicht immer – aber oft – weil einem die Leistung des in die Jahre gekommenen Geräts nicht mehr sonderlich beeindrucken kann. Doch manchmal auch, weil man sein Nutzungsverhalten ändert und das gekaufte Gerät nicht mehr den eigenen Ansprüchen entspricht. Zumindest war dies mein Grund, mein 2009’er 15″ MacBook Pro (3,06 GHz, SSD, 8 GB Ram) gegen einen neuen 27″ iMac zu tauschen. Zwar war das MacBook leistungstechnisch noch ausreichend, aber da ich das Gerät so gut wie nie Unterwegs genutzt habe, brachte mich dazu, wieder einen iMac anzuschaffen. Das Book habe ich seit 2009 so oft Unterwegs genutzt, dass ich dies an 2 Händen abzählen kann. Die meiste / ganze Zeit verbrachte das MacBook zu Hause, angeschlossen an einen 23″ Samsung LED Display.

 

Die Tatsache, dass ich mir im März ein iPad 2 zugelegt habe, machte das MacBook noch überflüssiger. Das iPad deckt meine mobilen Ansprüche vollends ab, das mag nicht bei jedem so sein, doch bei mir schon.
Nach diesem geistreichen Entschluss war das MacBook Pro auch schon bei eBay und der neue Mac bestellt. Ein 27″ iMac mit 3,4 GHz Quad i7, 12 GB Ram, 2 GB Grafik und 1 TB Festplatte. Arbeitsspeicher- sowie Festplatten-Upgrades sollte man bekanntlich niemals direkt bei Apple bestellen, mit etwas handwerklichem Geschick kommt man weitaus günstiger dabei weg, wenn man dies nachträglich selbst macht, oder aber machen lässt (die jenigen, die zwei linke Hände haben).

 

Der iMac ist natürlich schon eingetroffen, ich bin sehr zufrieden, wenn nicht sogar „super mega begeistert“ von dem Gerät. Alle meine Erwartungen wurden stark übertroffen. Ich bin froh die für mich optimale Lösung gefunden zu haben, den iMac zu Hause als Arbeitstier, für Unterwegs das iPad. Fertig.