Die „besten“ Mac Apps 2012 – Mein Setup

» Welche Apps verwendest du eigentlich so? Welche Apps kannst du empfehlen? Welche … ? «

Da ich es selbst recht spannend finde was andere Leute so mit ihrem Computer machen und welche Software sie für ihre Tätigkeiten verwenden, schreib ich einfach mal auf, welche Apps bei mir im Jahre 2012 so zum Einsatz kommen und gekommen sind.

mac-apps-2012

chromeGoogle Chrome

Der Browser ist wohl immer noch das meistgenutzte Stück Software, welches sich auf einem Computer befindet.
Warum Chrome und nicht Safari? Zwar ist Safari seit OS X 10.8 Mountain Lion erheblich besser als zuvor, aber irgendwie werde ich damit nicht warm. Zwar mochte ich das „Top Sites“ Feature von Safari immer sehr, aber mittlerweile scheint mir das Chrome Pendant dezenter und schöner.
Extensions: 1Password, AdBlock, AutoPagerize, Hover Zoom, Evernote Web Clipper & Clearly

MailApple Mail

Auch Apple Mail ist im OS X 10.8 Zuge mehr oder weniger überarbeitet worden, da der vorheriger Mail Client „Sparrow“ jedoch von Google aufgekauft wurde und die aktive Entwicklung daran eingestellt wurde, probierte ich mal wieder den alten Hasen aus, Apple Mail. Das Handling von mehreren Mail Konten (5) gelingt einfacher als in Sparrow.

dropboxDropbox

Bedarf vermutlich keiner Erklärung. Alles, immer und überall. Ich nutze Dropbox seit der ersten Beta Version und durch den mittlerweile fast 28 GB kostenlosen Speicherplatz den ich angesammelt habe, benötige ich gar keinen Pro Account, um meine alltäglichen Dinge synchron zu halten, egal ob Projektdaten, .psd Dateien, oder den 1Password Keychain. Alles rein.

alfredAlfred + Powerpack

Beinahe vergessen zu erwähnen, weil quasi unsichtbar: Alfred. Der umfassende Spotlight-Ersatz, der mehr als nur Programme öffnen kann, darf meiner Meinung nach auf keinen Fall fehlen.

1Password1Password

Trotz zwei Wege Authentifizierung wie es Google und mittlerweile auch Dropbox macht, sollte man seine Passwörter mit bedacht wählen, am besten komplett ‚random‘ T_8iyVv5A,={241M. Da man sich so etwas jedoch nicht merken kann braucht man 1Password, welches einem die Passwortverwaltung abnimmt. Ebenfalls seit Ewigkeiten bei mir im Einsatz und mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Dank iOS App und Dropbox Sync hat man seine komplizierten Passwörter auch unterwegs immer griffbereit.

reederReeder

Neben Twitter ist Google Reader der Ort um Neuigkeiten zu erfahren und lesenswerte Dinge zu entdecken. Reeder ist als Google Reader Client auch im Jahre 2012 unerreicht, selbiges gilt für die iOS Version.

tweetbotTweetbot

Irgendwann im Sommer kam die erste Public Beta von Tweetbot heraus, welche umgehend Twitter for Mac ersetzte, aus Gründen wie die Inline-Anzeige von Medien, der Timeline Sync zur iOS Version via Tweetmarker und mittlerweile iCloud. Über den Preis der finalen Version sollte man hinwegsehen.

spotifySpotify

Auch Spotify hat es Anfang 2012 nach Deutschland geschafft, nachdem fast schon hypeartigen Begrüßungskomitee in den Medien hat Spotify bis heute mein iTunes samt iTunes Match ersetzt, es funktioniert einfach + große Musikauswahl, was will man mehr.

EvernoteEvernote

Das „Paperless-Office“ versuche ich auch immer weiter bei mir zuhause umzusetzen – Briefe, Rechnungen, Belege, Dokumente, Recherche, Ausbildungsrelevantes Zeug wird alles in Evernote gesammelt, archiviert und einsortiert. Funktioniert wunderbar, alles ist durchsuchbar und schnell zu erreichen. (Ohne einen Ordner aus dem Schrank zu nehmen und zu durchsuchen.)

writericoniA Writer

Es gibt einige Apps, in denen man distraction free seinen Text herstellen kann, das von den Information Architects gefällt mir seit beginn an am besten. Keine Einstellungen, iCloud Sync zu iOS und ein simples jedoch effizientes User Interface. Ich schreibe mittlerweile alles darin.

thingsThings

Welch leidiges Thema: Ich und Produktivitäts-Apps. Nachdem ich nun so ziemlich alles im Einsatz hatte (von OmniFocus über Wunderlist, Apple Reminder, Clear bis hin zu gar keiner Software), bin ich schließlich (wieder) bei Things hängen geblieben. Grund dafür war die ganze Synchronisierungsgeschichte, welche auch im Jahre 2012 endlich das System rund um Things erreicht hat.

Boom_iconBoom

Globaler Equalizer, der korrekt eingestellt einen beachtlichen positiven Unterschied der eingebauten (i)Mac Lautsprecher verursacht. Jedoch auch zu empfehlen, wenn man Kopfhörer oder externe Soundsysteme verwendet.

DroplrDroplr

Schnell mal ein Bild, Screenshot oder eine .zip Datei teilen, nichts einfacher als das. Droplr hat bei mir CloudApp abgelöst, da man direkt mit einem globalen Keyboard Shortcut einen Screenshot (mit Crosshair) machen kann, welcher anschließend sofort hochgeladen wird, ohne erst Skitch oder das OS X-eigene „Bildschirmfoto“ App bemühen zu müssen.

icalKalender (aka iCal)

Kalender und Termine eben, alles synchronisiert inkl. Facebook Events und Geburtstagserinnerungen. Hoffentlich bald weniger skeuomorph.

photoshopAdobe Photoshop CS6

Das alternativlose Tool, wenn es um Grafik, Design und Bildbearbeitung geht, auch in diesem Jahr unersetzlich. Auch wenn bis heute der mit OS X 10.7 Lion eingeführte Fullscreen-App Support, sowie Retina Grafiken fehlen. Funktioniert dennoch akzeptabel und gut, muss man mit leben.

lightroomAdobe Photoshop Lightroom 4

In Lightroom findet so ziemlich alles statt, was irgendetwas mit Fotografie und Bildern generell zu tun hat, von der Organisation bis zur Nachbearbeitung, egal ob Spiegelreflex Fotos oder vom iPhone, Lightroom ist meine Wahl, auch weit vor Apple’s Aperture.

codaCoda 2

Nachdem man als Web Coda 1 Nutzer lange auf die zweite Version des IDE gewartet hat, war es im Mai 2012 soweit: Entwickler Panik brachte Coda nicht nur auf den Mac, sondern mit Diät Coda auch auf das iPad. Ein solider und allumfassender Editor für Web-Entwicklung. Derzeit probiere ich jedoch etwas anderes aus, nachfolgend mehr dazu.

Sublime-Text-2Sublime Text 2

Definitiv der angenagteste Editor seit einiger Zeit – plattformunabhängig auf Mac, Windows und Linux. Jedoch zurecht wie ich finde, Sublime Text 2 ist ein mächtiges Werkzeug für alle, die etwas mit Code und Programmierung zu tun haben. Besonders nachdem der König der (Text-) Editoren eingestellt bzw. Open Source’d wurde – TextMate 2.
Sublime Text 2 ist bis auf die unterste Ebene selbst konfigurier- und anpassbar, es gibt eine aktive und vor allem sehr große Community, welche unzählige von Packages (Plug-Ins) und Skins zusammengebaut hat. Zu empfehlen ist definitiv Emmet (ZenCoding) und das Soda Theme.

TransmitTransmit

Der FTP-Client schlechthin, besonders nützlich ist Transmit’s „Volume“ Feature, welcher einem es erlaubt, verbundene Server wie lokale Festplatten im Finder zu mounten, so wird die Arbeit mit Sublime Text 2 zum Kinderspiel und die Vorteile von Coda 2 schwinden ebenfalls in dieser Hinsicht.

SkypeSkype

Hier findet mittlerweile der Großteil meiner Kommunikation statt, die Vorteile von Skype gegenüber anderen Diensten sind vielseitig, von ICQ fange ich lieber erst gar nicht an.

PlexPlex

Als TV Serien / Film Junkie kommt man um Plex wohl nicht herum, diese Multimedia-Lösung macht genau das, was man von einer ordentlichen TV Serien- und Filmbibliothek erwartet. Titel, Cover und andere Meta-Daten werden automatisch den indizierten Video-app/uploadss vom Plex Media Server hinzugefügt und ergänzt, so das man via Plex Client (OS X & iOS) auf eine fein säuberlich sortierte Bibliothek zugreifen kann. So liegen meine TV-Serien und Filme auf dem heimischen NAS-Server (Synology DS112+ mit Plex Media Server) und ich kann von so ziemlich überall mit dem Plex Client darauf zugreifen.

moomMoom

Fenster-Management vom feinsten, verleiht dem grünen Button von OS X Fenstern endlich eine anständige Funktion, die nicht wie ab Werk zu wünschen übrig lässt. Mit Moom lassen sich in einem kleinen Pop-Up via Maus Fenster ziemlich schnell neu ausrichten und in der Größe anpassen. Nützlich wenn man viele Fenster ordentlich und homogen auf dem Bildschirm verteilen will.

iStat-MenusiStat Menus 4

Ein weiteres Helferlein, welches aus dem Dashboard bekannt sein dürfte, gibt es in umfangreich für die Menubar. Mit iStat Menus lassen sich so ziemlich alle Vitalparameter des Macs auslesen und anzeigen. In meiner Menubar findet sich die CPU sowie RAM Auslastung, ebenso wie Temperatur- und Netzwerkzeug.

xScopexScope

Für Pixel-schubser die öfters mal Farben prüfen, Abstände checken und anderes UI Zeug machen, empfiehlt sich dieses Tool aus der Iconfacotry. Gibt mittlerweile auch ein koppelbares iOS App, welches selbiges für iPhone und iPad macht.

OutBankMacOutBank & MoneyMoney

Banking Apps sind eine sehr angenehme Sache, da die Online-Banking Webseiten meistens immer eher schlecht als recht sind, da greife ich lieber auf eine App zurück, in der ich meine Überweisungen, Zahlungs Ein sowie Ausgänge im Blick habe und sogar Kategorisieren kann. Wobei ich mich noch nicht entschieden habe, ob mir OutBank oder MoneyMoney besser gefällt, mal sehen.

SkitchMacSkitch

Vorher schon kurz erwähnt, Skitch ist für schnelles annotieren oder zurechtschneiden von Bildern sehr gut geeignet, mittlerweile hat Evernote das Projekt aufgekauft und zuerst die App damit versaut, aber besserung tritt langsam ein. Mittlerweile ist Skitch 2 wieder benutzbar und zu empfehlen.

ParallelsParallels Desktop 8

Aus Gründen muss man manchmal etwas unter oder in Windows erledigen, wenn ich schon gezwungen bin Windows zu nutzen (Ausbildung, Entwicklung in Microsoft Visual Studio) da ziehe ich Parallels Desktop schon immer VMware Fusion vor.

 


Und ihr so?

Anfangs schrieb ich ja schon das ich es durchaus interessant finde, wie und vor allem mit welchen Applikationen andere ihren Mac benutzen, zwecks Inspiration und dem Entdecken neuer Apps und Workflows: Also zögert nicht einen Kommentar da zu lassen. Gerne dürfen die Blogger unter euch auch einen eigenen Artikel verfassen, gebt bescheid. Danke.

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