iPad mini und der Wechsel vom MacBook Pro zurück zum iMac

Es folgt ein Beitrag, der mein etwas eigenartiges sprunghaftes iMac, MacBook und iPad hin und her beschreibt. Ein mittlerweile leidiges Thema, aber man hat ja sonst keine Sorgen im Leben.

So, ich war also am Samstag ohne große Hintergedanken in Göttingen und wie man das als Apple Mensch so macht natürlich auch in entsprechenden Apple Geschäft(en) unterwegs. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich eigentlich auch nicht vor mir irgendetwas, geschweige denn ein iPad mini – welches ich bis dato eigentlich wegen des fehlenden Retina Displays komplett ignoriert habe – anzusehen, oder gar zu kaufen. Natürlich sollte es anders kommen, als geplant.

Während ich um die ausgestellten Dinge kreiste, sah ich natürlich unter anderem den neuen, flachen iMac und das iPad mini. Welche ich mir bis dahin noch gar nicht richtig angeschaut, oder mich genauer darüber informiert hatte, zumindest nicht über das normale Maß hinaus.

Als ich mir dann das iPad mini genauer anschaute, fiel das fehlende Retina Display gar nicht so auf, wie ich es mir vorgestellt hatte. Klar, es war kein Retina und man konnte – und kann – die Pixel bei genauerem hinschauen erkennen, aber es war irgendwie den Kompromiss des enorm angenehmen Formfaktors wert. Als ich mir dann die neuen iMacs anschaute und feststellte, wie groß der Unterschied zu meinem im Herbst 2011 und mittlerweile durch ein MacBook Pro Retina ersetzten iMac war, kam ich so langsam ins Überlegen, ob sich die „Kompromisse“, die ich mit meinem MacBook Pro einging, lohnten oder gar Sinn machten.

Kompromisse in Form eines 15″ Displays, mit dem ich permanent arbeiten musste, da ein neues Apple Thunderbolt Display (Formfaktor iMac samt 75% entspiegeltem Display und so) noch nicht in Sicht war, ich aber erwerben wollte. Ja, noch mal knapp 1.000€ zu den ohnehin schon mit 2.600€ vergleichsweise hohen Kosten des MacBook Pro Retina.

Zudem fing ich auch an zu überlegen, wie oft ich das MacBook nun effektiv Mobil im Einsatz hatte – die Bilanz war wie schon zuvor bei meinem 2009er MacBook Pro: So gut wie gar nicht.

Ich sackte also zielstrebig ein iPad mini in der schwarzen 16GB LTE Version samt Dunkelgrauen Smart Cover ein, ging zur Kasse und so endete die Einkaufstour mit einer spontanen Entscheidung: Ich will wieder einen iMac haben, da sich ein MacBook Pro für mich einfach nicht lohnt und ein iPad meine mobilen Ansprüche anscheinend abdeckt.

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In den letzten beiden Tagen konnte ich diese „Abdeck“-Sache nochmals ausprobieren und bestätigen, mir reicht ein iPad für unterwegs aus, besonders bei dem Formfaktor des iPad mini, welches problemlos in meine Jackentasche passt und keine extra Tasche benötigt.

Mit dieser Erkenntnis bestellte ich dann heute den aktuellen iMac in der 27″ Version mit 3.4 GHz Quad-Core i7, 1TB Fusion Drive, 2 GB NVIDIA GeForce GTX 680MX, 8GB RAM (werden wie immer eigenhändig auf 24 oder 32GB aufgestockt) und einem Magic Trackpad.

Lieferzeit beträgt lange 3 – 4 Wochen, aber das ist ja noch zu verkraften.

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